Donnerstag, 30. Juni 2011
Erste Neuigkeiten von der GROßEN Reise
Puh, Reisen kann so anstrengend sein, ist aber JEDE Mühe wert.
Die ersten Tage, an denen wir mit unserem fahrbarem Heim unterwegs sind, waren so manches Mal aufreibend. Uns kamen kleinere Hindernisse in den Weg, doch gemeinsam haben wir es immer wieder geschafft, diese aus den Füßen zu räumen.
Da wir als Nomaden doch auf den gewohnten Luxus, immer und überall Strom, Internet, und Diversres mehr, verzichten müssen, kommt der Bericht der ersten Tage unserer Reise etwas verspätet.

Gestartet hat die GROßE Reise am 24.6 um 3 Uhr Mitternacht in Melbourne. Um 6.50 ging unser Flug nach Sydney. Aber darüber wisst ihr ja bereits Bescheid.

Am 26.6 starteten wir mit unserem "Heim" Richtung Bondi Beach und verbrachten da sonnige Stunden...
An diesem Tag führte unsere Reise nach Newcastle, wo wir auch die Nacht verbracht haben. Die dortige YHA stellte uns ihre Dusche, die Toilette und einen sicheren Parkplatz zum Nächtigen zu Verfügung.
Gestartet haben wir den 27.6 dann auch schön mit einem Frühstück am Strand

und machten uns anschließend auf den Weg zum Obelisk, einer Aussichtsplattform, von welchem wir einen Blick über ganz Newcastle und den Pazifik hatten.
Von dort aus führte unsere Reise zum berühmten Weinanbaugebiet "Hunter Valley", wo ich es mir nicht hab nehmen lassen, eine Weinprobe zu machen.

Schließlich muss ich ja auch wissen, worauf sich meine Eltern freuen dürfen.
Einige Stunden später setze ich mich erstmals ans Steuer und unsere Reise führte weiter zum Anna Bay.

Dort haben wir einen schönen Sonnenuntergang genossen und einige Wale vorbeiziehen sehen.

Romantische Momente zu zweit :-)


Die Nacht auf den 28.6 verbrachten wir in Port Macquarie.
Auch hier kamen wir in den Genuss einer schnuckeligen Hippie-YHA.
Da Port Macquarie sich dazu entschlossen hat, total verregnet und kalt zu sein, besuchten wir die Koalas im ersten australischen Koalahospital.

Die kleinen Racker können einem richtig Leid tun, denn so mancher Patient hat eine schlimme Leidensgeschichte hinter sich.


Mit einem Zwischenstop in Nambucca Head führte die Tour nach Coffs Habour, wo wir uns die Beine am schönen Strand vertraten.


Viel Zeit haben wir dort nicht zugebracht, denn das Tagesziel lautete Byron Bay.
Aber ein leerer Magen studiert nicht gern und sitzt auch ungern stundenlang am Steuer, also hieß es, "raus aus dem Haus" und "ab an den Herd" - Abendesseeeeeeeen!


Angekommen in Byron Bay, erspäten wir auch hier eine geniale YHA, sogar mit der Möglichkeit, Wäsche zu waschen. Zwar gegen $3 Gebühr, aber besser als nichts.
Den Abend ließen wir in einer Bar mit Livemusic ausklingen und genossen es, denn partylustigen Byron Bay Bewohnern beim Tanzen zuzusehen.


Als nach einer schönen Nacht der 28.6 kein gutes Wetter zu versprechen schien, machten wir uns auf die Suche nach Indooraktivitäten.
Einen Zwischenstop im Macadamia Castle,

welches insbesondere bei Kindern beliebt ist, ließen wir uns nicht nehmen.
Leider waren hier die Preise für die landestypische Nuss zu hoch, sodass wir weiterfuhren.
Am Richmond River ließen wir uns ein leckeres Frühstück schmecken

machten ein Verdauungsnickerchen im fahrbaren Heim

und anschließend eine Klippentour in Lennox Head


Statt wie ich gemütlich auf der Bank zu chillen,

meinte Wladi von weitem eine Ananas erspäht zu haben.
Naja, mitgehangen, mitgefangen, machte ich mich mit ihm auf den Weg die Klippen runter, um diese Ananas zu holen.
Dort angekommen merkte Monsieur

"häääää, das ist ja gar keine Ananas...schade"

Hätte man sich denken können, aber egal, das Klippenclimbing war hammer.
Da das Wetter sich aufgelockert hatte, ging es für uns weiter an den Seven Mile Beach


Tati und Wladi ohne Sport ist nicht denkbar, sodass wir durch Zufall ein tolles Fitnessstudio fanden, in welchem wir am 29.6 und 30.6 super unser Workout durchziehen konnten. Die Nacht verbrachten wir in Lennox Head.

Nach einem Stop bei McDonalds geht es wieder nach Byron Bay, wo wir uns für morgen besseres Wetter versprechen, denn der Tag soll wieder voller Spiel, Spaß und nein nicht Schokoladen, sondern Abenteuer, sein.

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